Granatapfelcreme auf Lebkuchen

IMG_4728Rezept für 10 Personen

Für die Granatapfelcreme

2 Granatäpfel halbieren und bis auf 1/2 Apfel mit einer Zitronenpresse auspressen, in einen Topf geben 3-4 Esslöffel Wasser dazu, Mark einer Vanilleschote, etwas Zucker, 1/2 Teelöffel Balsamico Essig und alles mal richtig aufkochen lassen bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Dann stellt ihr es beiseite und entnehmt die Kerne von dem 1/2 Apfel die ihr am Schluss auf die Creme gibt.

Für die unterste Schicht im Glas nehmt ihr Lebkuchenkekse, ihr könnt auch Mürbeteigkekse, Spekulatius oder was immer euch auch schmeckt, nehmen. Alles fein zerbröseln und etwas fest drücken. Auf die Kekse träufelt ihr je ein Löffel von dem Granatapfelsirup, die andere Hälfte vermischt ihr mit der Sahne-Joghurt Creme.

Nun schlagt ihr 250ml Schlagobers mit 2 Vanillezucker auf, gebt 250 g Naturjoghurt dazu und den Rest vom Granatapfelsirup. Probiert nun die Creme und süßt nach Belieben mit Staubzucker nach und falls ihr wollt könnt ihr mit roter Lebensmittel Farbe etwas nachhelfen, dann füllt ihr die Creme in die Gläser und stellt sie kühl.

Für die Schokoladen – Krokantstangen habe ich eine handvoll Mandeln grob gehackt, etwas Zucker in der Pfanne caramelisiert , mit den Mandeln verrührt und zum Auskühlen auf ein Backpapier gelegt. 150 g Milchschokolade, vorsichtig im 10 Sekunden Takt, in der Mikrowelle bei 600 Watt geschmolzen, auf ein Backpapier gestrichen und die caramelisierten Mandeln drauf gestreut. Für 15 Minuten in den Kühlschrank gestellt und in Streifen geschnitten.

Hühnchen süß sauer mit Sesamkruste

IMG_4660Rezept für 4 Personen

3 Eier verquirlen und mit

60 g Stärke vermischen

Salz und

Pfeffer dazu, und mit

500 g  mundgerechte Stücke Hühnerfilet vermengen.

In etwas Öl goldbraun anbraten und in eine ofenfeste Form geben. Nun macht ihr die Marinade, die ihr anschließend über das Fleisch gießt.

120 g Honig

2 Esslöffel Tomatenmark

1 Esslöffel Sherry

80 ml Sojasauce

50 ml Reisessig

50 g helle Sesamkörner

1 Teelöffel Speisestärke

2 Zehen Knoblauch

etwas Salz

1 Prise Chilipulver

1 Prise gemahlenen Ingwer oder wenig frischen Ingwer

Wenn ihr die Marinade mit den gebratenen Hühnerfleisch vermengt habt, gebt dieses nun in das vorgeheizte Backrohr bei 220 Grad Ober-Unterhitze für ca. 20 Minuten. Rührt es alle 5 Minuten  um, damit alles gut miteinander vermengt wird. Langsam wird die Marinade eingekocht und ihr könnt den Backofen zurück auf 200 Grad schalten.

In dieser Zeit könnt ihr den Reis (Basmati, Jasmin, o.ä.) aufsetzen und wenn ihr wollt noch einen Salat zubereiten. Dazu mache ich gerade im Winter immer einen Krautsalat, auch süß sauer, den essen Alle gerne. Für die Marinade verwende ich

Braunschweiger- oder Weisskraut fein gehobelt

Sesamöl

Reisessig

Sojasauce

Honig

gemahlenen Kreuzkümmel

etwas Knoblauch

1 Prise Chilipulver

Salz/Pfeffer

schwarze Sesamkörner

 

Kürbissuppe mit frittierten Kartoffelchips

Rezept für 4 PersonenPSX_20151216_132430

1 Zwiebel anrösten

1 Zehe Knoblauch

2 Kartoffeln gewürfelt

1 kg Butterkürbis gewürfelt dazu und auch kurz anrösten, anschließend mit

1 l Gemüsebrühe aufgießen

Pfeffer

etwas Currypulver

1 Prise Muskat

1 Prise gemahlener Ingwer

1 Prise Zimt dazu und köcheln lassen.

In der Zwischenzeit geht es an die frittierten Kartoffelchips. Dazu schält ihr eine mittelgroße Kartoffel und macht mit dem Schäler hauchdünne Scheiben die ihr im heißen Öl frittiert und auf eine Küchenrolle legt damit das überschüssige Öl aufgesaugt wird und sie knusprig bleiben. Ich hatte auch noch etwas Speck über der verwertet werden musste, so schnitt ich den in feine Würfel und habe ihn auch knusprig angebraten. Ihr könnt auch euer altes Brot verwerten in dem ihr es in Würfel schneidet und in einer Pfanne mit Olivenöl und 2-3 ganzen Knoblauchzehen anrösten, passt auch gut zum Salat.

Wenn ihr das erledigt habt könnt ihr die Suppe pürieren und mit einem Schuss Milch, Sahne oder Sauerrahm verfeinern. Anschließend eure Chips drauf und …..guten Appetit!

Ihr könnt auch jedes andere Gemüse mit verarbeiten, Zuchini, Karotten, Süßkartoffeln und vieles mehr. Viel Spaß beim Kochen, eure Petra

Sushi

IMG_4626Rezept für 6 Rollen

300 g Sushireis gut waschen in

500 ml kochendes Wasser geben

1 Esslöffel brauner Zucker

1 Schuss Reisessig

5 g Salz dazu und 10 min kochen.

Rührt öfters mal um und gebt den Deckel nicht ganz auf den Topf. Nach den 10 Minuten gebt den Reis von der Herdplatte und lasst ihn noch für 10 Minuten nachgaren. In der Zwischenzeit könnt ihr eine Mischung mit Salz, braunem Zucker und Reisessig, ca. 60 ml. Gießt das über den Reis und mischt alles gut durch, anschließend mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken.

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In der Zwischenzeit könnt ihr Gemüse/Fisch eurer Wahl in feine Streifen schneiden. Ich verwende immer Karotten und Avocado. Die Avocado schäle ich, zerdrücke sie und gebe Salz, 1 Esslöffel Mayonaise und scharfe Chilisauce dazu, gebe alles in einen kleinen Plastikbeutel, so kann ich später schöne Portionen raus drücken. Anschließend nehmt ihr ein halbiertes Noriblatt, legt es auf eine mit Frischhaltefolie eingepackte Sushimatte, gibt,  mit Wasser befeuchteten Fingern, Reis auf das Blatt und drückt ihn schön fest. Am unteren Rand muss 1 cm frei bleiben um einen schönen Abschluss zu bekommen.

IMG_4621Wer Sesam mag, kann jetzt hellen und dunklen Sesam draufstreuen. Dann wird das Ganze umgedreht und mit Gemüse eurer Wahl belegt, in meinem Fall waren das Karotten und Avocadocreme.

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Dann nehmt ihr vorsichtig den unteren Teil der Sushimatte und rollt sie vorsichtig mit dem Inhalt zusammen. Nun könnt ihr ruhig etwas fester drücken und eine schöne Rolle formen. Anschließend schneidet ihr die Rolle in gleichmäßige Stücke

 

IMG_4618Serviert euer Sushi mit Sojasauce und Wasabi. Wer mag kann auch gehobelten, eingelegten Ingwer dazu servieren. Falls es euch beim ersten Mal nicht so gelingt wie ihr euch das vorgestellt habt, verzweifelt nicht, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Man kann die Sushirollen auch gut vormachen und im Kühlschrank aufbewahren, aber früh genug wieder herausnehmen, damit sie nicht zu kalt zum Essen sind. Viel Spaß beim Ausprobieren, eure Petra

Linzer Augen

Rezept                                                            IMG_20151213_191941

400 g Mehl

200 g Butter

150 g Zucker

80 g gemahlene Mandeln

2 Dotter

2 Vanillezucker

1 Prise Salz

Schale und Saft einer unbehandelten Zitrone

alles zu einem Teig verarbeiten und für 1 Stunde kühl stellen. Anschließend zwischen 2 Lagen Backpapier ausrollen und mit einem in Mehl getunkten Ausstecher Sterne, Herzchen, Kreise… ausstechen.

Denkt dran, dass ihr immer eine Ober-und Unterseite braucht. Legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad goldbraun. Wenn sie ausgekühlt sind, die unteren Hälften mit Johannisbeergelee oder Marillenkonfitüre bestreichen, die oberen Hälften vor dem Zusammensetzen mit Staubzucker bestreuen, so sieht man die Farbe der Konfitüre besser.

Weiße und braune Kornflakeskekse

IMG_4630Rezept für die weißen Kekse

200 g weiße Kuvertüre mit

25 g Kokosfett im Wasserbad schmelzen

20 g fein gehackte, getrocknete Cranberries

Kornflakes dazu

Mit einem Teelöffel die Masse in kleine Papierförmchen geben und im Kühlschrank fest werden lassen.

 

Für die braunen Kekse

100 g Vollmilchkuvertüre und

100 g Zartbitterkuvertüre mit

25 g Kokosfett im Wasserbad schmelzen

Kornflakes untermischen

Mit einem Teelöffel die Masse in kleine Papierförmchen geben und im Kühlschrank fest werden lassen. Wer will kann auch etwas Vanillearoma oder Zimt dazu geben.

 

 

Florentiner

IMG_4632Rezept

170 ml Sahne mit

200 g Zucker und

2 Esslöffel Butter aufkochen

250 g gehobelte / gestiftelte Mandeln

150 g fein gehacktes Orangat

3 Esslöffel Mehl und

1 Esslöffel Stärke dazu

und für 3 Minuten weiterkochen. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech und für ca. 20 Minuten bei 170 Grad auf der unteren Schiene ins Rohr, bis die Masse goldbraun ist. Wenn sie ausgekühlt ist im Ganzen umdrehen, 200 g Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und drauf streichen, auskühlen lassen und kleine Stückchen schneiden. Wer will kann auf die Kuvertüre noch eine Transferfolie aufbringen um ein schönes Muster zu erhalten.

 

 

 

Wärmekissen mit Rapssamen gefüllt

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Vor kurzem habe ich auf einem Weihnachtsmarkt kleine Wärmekissen mit Rapssamenfüllung gesehen. Habe noch nie von dem gehört. Meine Freundin hat sich so eines gekauft und war total zufrieden. Man verspricht einem ja immer das blaue vom Himmel, aber Rapssamen hat wirklich viele Vorteile im Gegensatz zu den typischen Kirschkernkissen. Erstens sind Rapssamen viel die besseren Wärmespeicher, da sie einen Fettanteil haben und die Größe von etwa 2 mm, damit auch IMG_4652viel angenehmer in der Anpassung und vielseitiger in der Anwendung. Sie brauchen auch nur 1 Minute in der Mikrowelle oder man legt sie einfach auf den Heizkörper, Backofen, Kachelofen je nach Temperaturwunsch. Man kann es aber auch als Kühlkissen verwenden, einfach in einem Plastikbeutel ( damit es die Feuchtigkeit nicht an nimmt ) in den Kühl-oder Gefrierschrank geben.

Da in ein paar Tagen Weihnachten vor der Türe steht, finde ich das ein tolles Geschenk. Meine Nichten sind gute Abnehmer, da sie sich mitten in der Pupertät befinden und an typischen Unterbauchbeschwerden leiden. Aber auch als Gastgebergeschenke oder einfach so für einen lieben Menschen. Alles was ihr dazu braucht, ist ein Baumwollstoff, eine Nähmaschine und Rapssamen ( Kann man im Internet bestellen )Schneidet ein Motiv bzw. Form eurer Wahl aus, näht bis auf 3 cm alles auf der linken Stoffseite zusammen, dreht es auf die rechte Seite, befüllt es je nach Wunschgewicht und näht den Rest mit der Nähmaschine oder mit einer unsichtbaren Naht, von Hand zusammen. Ihr braucht für ein Kissen ca. eine Viertelstunde, das ist nun wirklich ein schnelles und mit Liebe gemachtes Geschenk, gerade jetzt in den kalten Wintertagen . Viel Spass dabei, eure Petra

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Kokosbusserl

Rezept für 45 Stück    IMG_4628

2 Eiklar mit 1 Prise Salz steiff schlagen

200 g Zucker dazu und nochmals richtig durchschlagen

200 g Kokosflocken unterheben

Die Masse in einen Gefrier- oder Spritzbeutel füllen und kleine Häufchen auf das Backpapier spritzen. 1 Stunde trocknen lassen und dann ins vorgeheizte Backrohr bei 125 Grad auf unterster Schiene für ca. 10-12 Minuten. Ich finde sie schöner wenn sie nicht braun werden, sie schmecken dann auch saftiger.

Wenn sie ausgekühlt sind nehmt 200 g Zartbitterkuvertüre, schmelzt die im Wasserbad und tunkt den unteren Teil eurer Kokosbusserl ein, setzt sie auf ein Backpapier und stellt sie kühl bis die Schokolade fest ist. Dann ab in die Keksdose und in den Keller oder einen etwas kühleren Raum.

Flammkuchen

 

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Wer kennt das nicht: was soll ich heute kochen?????? Der mag kein Fleisch, der kein Gemüse, der andere keinen Käse,……und wenn Gäste kommen ist das Ganze noch etwas schwieriger. Eigentlich darf ich ja nicht über meine Jungs schimpfen da sie dankbare (Test) Esser sind.

Als sich vor kurzem Besuch angemeldet hatte, ratterte es in meinem Kopf: was mache ich zum Essen? So kam es, dass ich einen Flammkuchenteig machte und jeder Gast durfte ihn sich nach Wunsch belegen. Das war eine tolle Sache für die Gäste, zumal Jeder das hatte was ihm auch schmeckte.

Rezept für den Flammkuchenteig 9 Personen

1 kg Dinkelmehl

24 g Salz

450 ml lauwarmes Wasser

150 g Naturjoghurt

1 Esslöffel Brauner Zucker

3 Esslöffel Olivenöl

1/4 Würfel Hefe

Alle Zutaten zu einem Teig kneten, 1 Stunde rasten lassen, nochmals durchkneten und weiter verarbeiten, falls ihr den Teig für den nächsten Tag braucht, ab in den Kühlschrank.

Für den Belag

1 1/2 Becher Sauerrahm mit

1 1/2 Becher Creme fraiche mischen, salzen und pfeffern

Schinkenwürfel

Speckwürfel

Ziegenkäse

Blauschimmelkäse

Ananas fein geschnitten

frische Feigen, fein geschnitten

Lauch, sehr fein gehobelt

Mozzarella gerieben

und alles was euch schmeckt 😉

Rollt nun den Teig dünn aus, bestreicht ihn mit der Mischung aus Sauerrahm und Creme fraiche, bittet jeden Gast seine eigene Kreation zu machen und gibt es ins vorgeheizte Backrohr bis es knusprig ist. Wichtig für Flammkuchen ist eine hohe Temperatur, am besten wäre ein Steinofen, aber wer hat den schon zu Hause? Es funktioniert auch in meinem bescheidenen Rohr auf 250 Grad, wer 300 Grad hoch drehen kann, hat es auch gut. Viele Wege führen nach Rom und am Schluss sind alle satt.

Der Flammkuchen auf dem Foto war meiner, mit Schinken, Lauch, Blauschimmelkäse und Ananas……lecker!!!!!!!